Yogi - Vital - Tipps
Gesundheit - Fitness - Lebensfreude

Übersicht
  1. Allgemeines
  2. Der ultimative Start in den Tag
  3. Die Kalte Dusche – ISHNAAN - die Wissenschaft der Hydrotherapie
  4. Guten Morgen Yoga - Ideale Übungen für den Start in den neuen Tag
  5. Yogi – Powerfrühstück
  6. Yogi - Vitalstoffe - Bausteine zur Verbesserung der Zell- und Organfunktionen
  7. Das kleinblütige Weideröschen – hallo Männer aufgepasst!
  8. Das wenig erforschte Zusammenspiel von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel - Das Calcium Paradoxon -
  9. Vitamin D- das weltweit unterschätzte Vitamin
  10. Vitamin K2 - ein kaum bekanntes Vitamin als Lebensretter
  11. Vitamin A – nicht in Mohrrüben!?
  12. Calcium – Calciummangel
  13. Magnesium
  14. Magnesiumöl
  15. Alpha Liponsäure
  16. Leinöl - Das Omega 3-Kraftpaket – ein Segen für die Gesundheit
  17. Kurkuma ein Gewürz mit erstaunlichen Fähigkeiten
  18. Quellenverzeichnis

Allgemeines
Die übliche Ernährung enthält oftmals zu viele schädliche Inhaltsstoffe und zu wenig substantiell nützliche Bestandteile (z.B. Ballaststoffe, Micronährstoffe etc.), sodass man sie unter dem Strich als Mangelnahrung bezeichnen kann.
Der allgemeine Gesundheitszustand der Bundesbürger – rund 30% sind chronisch krank, ca. 52% übergewichtig, 1,5 Millionen medikamentenabhängig und dies bei Gesundheitsausgaben von 315 Milliarden Euro - spiegelt in etwa den Lebensstil in Puncto körperlicher und mentaler Fitness wieder. Bewegungsmangel, denaturierte Nahrung, üppige Ess- und Trinkgewohnheiten, die oftmals stumpfsinnige Berieselung durch Funk- und Fernsehen sowie der exzessive Gebrauch von Computer und Handy führen zu einer körperlichen und seelischen Verarmung.
Viele Yogi- und Qigongschüler kommen, um ihrem Körper und ihrer Seele etwas Gutes zu tun. Oft klagen sie über Beschwerden, die sie seit vielen Jahren tagein tagaus begleiten und sie ein gerüttelt Maß an Lebensqualität kosten.
Die Yogi - Vital -Tipps (vital = lebenskräftig, lebenswichtig, munter) sind in Ergänzung zu den körperlichen und mentalen Yoga- und Qigongübungen zu sehen und können zur Erhaltung und Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes beitragen.
Individuelle Krankheiten und Symptome sind dabei nicht berücksichtigt, da diese grundsätzlich mit einem Arzt abzuklären sind.

Die Yogi - Vital -Tipps umfassen einige altbewährte Hausmittel sowie etliche Nahrungsergänzungsmittel, die z.B. das Immunsystem stärken und das allgemeine Wohlbefinden mitunter deutlich verbessern können. Gute Gesundheit, Fitness und mehr Lebensfreude wird einem nicht auf dem Silbertablett serviert, man muss schon auch etwas dafür tun.

Der ultimative Start in den Tag
Die Kalte Dusche – ISHNAAN - die Wissenschaft der Hydrotherapie

Ishnaan beschreibt die Gesamtheit der Hydrotherapie bei der die Wirkungen des Wassers auf verschiedene Körperregionen und der damit verbundenen Heilkraft und Neubelebung von Organen, Drüsen und Kreislauf. Yogi Bhajan beschreibt die Anwendungen sehr ausführlich in dem Lehrbuch „The Aquarien Teacher“.

Der positiven Aspekte einer kalten Dusche kurz zusammengefasst
Kaltes, über die Haut fließendes Wasser kann zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben und dennoch steht es auf dem Kriegsfuß mit dem inneren Schweinehund, der sich lieber vom warmen Bett in die warme Dusche begibt.
Es ist der gleiche Schweinehund, der so viele Menschen daran hindert, sich vernünftig zu ernähren, regelmäßig Yoga oder Sport zu treiben und aktiv zu leben. Die kalte Dusche ist ein guter Lehrmeister, wie man in sekundenschnelle seine Komfortzone verlassen kann, um der Trägheit adé zu sagen.

Kaltes Duschen:
  • stärkt das Immunsystem
  • fördert die gesunde Funktion des Drüsensystems
  • reduziert die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • hilft beim Stressabbau
  • wirkt Depressionen entgegen
  • hilft beim Fettabbau
  • öffnet die Kapillaren

Einer der wichtigsten Tipps, um gut mit der eisigen Kälte des Wassers umgehen zu können, ist:
  • möglichst tief und langsam zu atmen
  • mit den äußeren Extremitäten – Füße, Hände und Arme beginnen
  • Zeitdauer von 30 Sekunden langsam auf mehrere Minuten steigern
  • Vorsicht ist bei Fieber, Rheuma oder Herzerkrankungen geboten

Zu guter Letzt, der Kälte ausgesetzt zu sein, aktiviert das sympathische Nervensystem und steigert den Anteil von Beta-Endorphinen und Noradrenalin im Blut. Das führt dazu, dass man sich gleich viel wohler in seiner Haut fühlt.

Guten Morgen Yoga!
Am Morgen für eine 15 minütige Yoga - Übungsreihe früher als gewohnt aufzustehen, verlangt eine gehörige Portion Selbstdisziplin – die Sadhana genannt wird. Ein effektives Sadhana muss nicht unbedingt eine Stunde oder mehr dauern. Eine spirituelle Praxis kann aber auch nur 15 - 20 Minuten betragen. Wichtig ist, dass sie regelmäßig jeden Tag ausgeübt wird, z.B. in Form von einer bestimmten Meditation oder einer kurzen Yoga - Übungsreihe. Die Kontinuität ist dabei das entscheidende auf das Körper und Geist reagieren. Neben der persönlichen Stärke wird die Intuition gesteigert, die körperliche und geistige Flexibilität verbessert und das allgemeine Wohlbefinden gefördert.

Ideale Übungen für den Start in den neuen Tag:
  • Der Bär- zum Wecken der Lebensgeister
  • Sanfte Dehnübungen in Rückenlage (einseitige und beidseitige Streckung von Armen und Beinen)
  • Aktivierung der Wirbelsäule in Seitenlage (herz- und brustöffnende Übung)
  • Babypose- mit anschl. mehrmaligem, sanften Abrollen über die Wirbelsäule
  • Plankstellung- mit abwechselndem seitlichen Armstütz (Kraftsequenz)
  • Katze – Kuh- Wirbelsäule- und Beckenbodenaktivierung
  • Herabschauender Hund- Dehnen der Wirbelsäule, Rücken-,Bein-, und Wadenmuskulatur
  • Der Baum- Gleichgewichtsübung- Verwurzelung und Erdung als idealer Start in den Tag
  • Wechselatmung- ausgeglichen und gelassen in den Tag gehen (Anuloma Viloma)
  • Entspannung
  • Meditation ( z.B. Sat Nam – Meditation)

Mit der beschriebenen sanften Art der Körperarbeit in Verbindung von Atem und Bewegung wird der Organismus auf eine angenehme Weise aktiviert. Das vegetative Nervensystem findet zu seiner natürlichen Balance – ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Start in den neuen Tag. Dann noch das richtige Frühstück für unseren Körper, der Tempel unserer Seele ist - noch viel perfekter geht es nicht.

Yogi - Powerfrühstück
Es ist seit jeher bekannt, dass das Frühstück, die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Während der Nacht verbraucht der Körper seine Energiereserven. Am Morgen sollten daher sofort wieder Energie und Nährstoffe zugeführt werden. Denn der Körper benötigt diese zur geistigen und körperlichen Funktion. Ein gesundes Frühstück sorgt daher für mehr Leistungsfähigkeit, Konzentration und ein gutes Wohlbefinden. Es gibt eine Vielzahl an Empfehlungen, die ein gesundes Frühstück kennzeichnen. An dieser Stelle steht jedoch mein Yogi – Powerfrühstück, das sehr kräftigend ist und zudem das Immunsystem stärkt.

Rezept:
100g – 150g Ziegenquark
1 Esslöffel Amaranth (Wunderkorn der Inka)
1 Esslöffel Chia- Samen
1-2 Teelöffel Leinsamen (eingeweicht oder gepuffert)
1 Esslöffel Leinöl
Dies alles abrunden mit Bio-Zitronen- und Multivitaminsaft sowie beliebig mit Obst.

Wer absolut kein Freund von Ziege ist, kann auch Bio - Quark aus Kuhmilch nehmen. Haferflocken anstatt Amaranth und Leinsamen ist
ebenfalls eine gesunde Alternative.

Yogi - Vitalstoffe - Bausteine zur Verbesserung der Zell- und Organfunktionen
Der Körper benötigt eine Vielzahl an Makro- und Mikronährstoffen, die der Körper teils selbst produziert. Viele muss er aber als natürliche Bestandteile der Nahrung aufnehmen. Unsere heutige Ernährung, die durch Fastfood, Softdrinks und denaturierte Nahrung gekennzeichnet ist, ist nicht mehr in der Lage, unseren Körper mit den benötigten Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Essentielle Fettsäuren, Essentielle Aminosäuren etc.) ausreichend zu versorgen.
Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter die körpereigene Produktion
von gesunderhaltenden Vitalstoffen auch bei gesünderer Ernährung als oben beschrieben, heute nicht mehr ausreichend gewährleistet ist.
Unter der Rubrik „Yogi - Vital – Tipps“ werden einige Bio- Nahrungsergänzungsmittel aufgeführt, die in Abhängigkeit aktueller Mangelerscheinungen zu einer Verbesserung führen können. Die Anwendung und Wirkungsweise der Produkte ist - sofern nicht angegeben - durch entsprechende Links erklärt.
Bei aktuellen Krankheitsbildern und bestehender Medikamenteneinnahme und/oder ärztlicher Behandlung ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit dem behandelnden Arzt abzuklären. Frei nach dem Motto: „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“.

Die folgende Auflistung an „Yogi“- Vitalstoffen spiegelt nur eine kleine Auswahl an Naturprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln wider, die erfahrungsgemäß bei einer Vielzahl an Mangelerscheinungen hilfreich sind und ganz wesentlich zu einem besseren Wohlbefinden, mehr Lebensfreude und Fitness beitragen können.

Das kleinblütige Weideröschen – hallo Männer aufgepasst!
Das kleinblütige Weideröschen ist eine unterschätzte Heilpflanze, die entzündungshemmend wirkt und insbesondere bei Prostataleiden und dem damit verbundenen Harndrang deutliche Verbesserungen bringen kann. Ein günstiger Einfluss auf den so genannten PSA- Wert ist bekannt. Die Inhaltsstoffe der Pflanze entziehen der Blase krankmachende Bakterien und regen die Harnausscheidung an, so dass auch bei Blasenentzündungen ein Weideröschentee schnelle Linderung bringen kann. Bei Zahnfleischproblemen, Schleimhautentzündungen im Mund/Rachenraum und bei schlecht heilenden Wunden hat sich die Anwendung der Pflanze oft besser als so manch andere Arznei bewährt.
Anwendung: 1 -2 Teelöffel kleinblütige Weidenröschenblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und rund 15 Minuten ziehen lassen. Es sollte nicht mehr als die angegebene Menge (250 ml pro Tag), aufgeteilt auf morgens und abends, getrunken werden. Auf Grund der intensiven Wirkung der Inhaltsstoffe sollte der Tee nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Als Kur bei Prostataleiden 2-3 Wochen, anschließend wieder eine mehrwöchige Pause.

Das wenig erforschte Zusammenspiel von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel - Das Calcium Paradoxon -
Das Zusammenspiel von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln ist oftmals nur wenig oder gänzlich unzureichend untersucht - wie nachfolgend an einem Beispiel kurz erläutert wird. Fehleinschätzungen und Fehlgebrauch kann dabei deutlich mehr Schaden als Nutzen bringen.
So nehmen beispielsweise Millionen Menschen für die Gesundheit ihrer Knochen Ergänzungsmittel mit Vitamin D und Calcium ein. Neueste Forschungen haben jedoch ergeben, dass dies die Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen sogar noch vergrößert, da sich überschüssiges Calcium in den Arterien ablagert - was als Calcium Paradoxon - bezeichnet wird. Ganz anders schaut die Einschätzung aus, wenn der kaum bekannte Supernährstoff Vitamin K2 in diesem Kontext ins Spiel kommt. K2 kann auf Basis neuester Forschungen als Geheimwaffe angesehen werden, die Knochen stark zu machen und die Arterien außerdem frei zu halten.
Das Trio der so genannten fettlöslichen Vitamine K2, A und D steht in einer positiven Wechselbeziehung, wenn es um die Gesunderhaltung und Regeneration von Knochen, Gelenken und freien Arterien geht.
Nachfolgend werden die drei genannten Vitamine in Bezug auf ihre Wirkungsweise/Anwendung etc. kurz erläutert. Letzteres soll auch als Anstoß angesehen werden, sich mit der Thematik - Nahrungsergänzung - auseinanderzusetzen und seinen aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustand im Kontext der Art und Menge seiner Beschwerden und seines Tablettenkonsums zu reflektieren.
Es gibt kaum einen Zweig in der Gesundheitsdebatte, der mehr umstritten ist, als der Nutzen von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln. Die Bandagen sind oftmals hart, teilweise werden mafiöse Strukturen/Methoden unterstellt, denn im Gesundheitswesen geht es immer um sehr viel Geld, Macht und Vorherrschaft, so dass das Wohl der Patienten leider in viel zu vielen Fällen auf der Strecke bleibt.
Das Kleinreden und die negative Berichterstattung über Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel und Naturheilmittel werden durch bestimmte Pharmaunternehmen und deren Lobbyisten initiiert. Das geht so weit, dass hochwirksame, seit Jahrhunderten bekannte Heilmittel, die meist nur unbedeutende, wenn überhaupt, Nebenwirkungen haben - trotzdem schlicht verboten werden.

Gottlob gibt es eine Reihe von Ärzten, Orthomolekularmedizinern, Apothekern, etc. die über einen weitreichenden Erfahrungsschatz verfügen und auf dem neuesten Stand orthomolekularer Forschung sind und gezielt Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel für eine Vielzahl unterschiedlichster Krankheitsbilder mit sehr gutem Erfolg einsetzen.

Vitamin D- das weltweit unterschätzte Vitamin
Vitamin D wird auch das Sonnenvitamin genannt. Nur in unseren Breitengraden kann unser Körper viel zu selten das Sonnenlicht in Vitamin D verwandeln. Auf der einen Seite scheint hierzulande die Sonne in vielen Monaten zu wenig und auf der anderen Seite, wenn sie scheint, schmieren wir eine chemische Substanz auf jeden Quadratzentimeter unsere Haut, so dass der Körper auch bei schönstem Sonnenschein kein Vitamin D produziert.
Das ist mindestens bei drei Vierteln von uns Deutschen der Fall.
Ganz schlecht - denn haben wir zu wenig Vitamin D, ist die Gefahr groß, rascher an Darm- oder Prostatakrebs oder anderen Krankheiten zu erkranken.
Vitamin D hat vielfältige Wirkungen: Es stärkt die Muskeln, stimuliert ihr Wachstum und fördert die Koordination. Es stimuliert das Immunsystem, fördert die Aufnahme von Calzium aus dem Darm in die Knochen - Achtung, optimal nur zusammen mit Vitamin K2, mildert Überreaktionen ab (z. B. bei Multipler Sklerose) und senkt die Entzündungsbereitschaft. Wahrscheinlich reduziert es das Risiko auf Herz-Kreislauf-Leiden, Rheuma, Diabetes Typ II oder eine Autoimmunerkrankung wie Diabetes Typ I.
Vitamin D reduziert das Auftreten vieler verschiedener Krebserkrankungen, das Metastasierungsrisiko und die Sterblichkeit bei einer Krebserkrankung.
Vitamin D hat einen günstigen Effekt auf die Fruchtbarkeit. Bei Frauen mit PCOS verbessert Vitamin D den Zyklus. Bei Männern scheint es die Spermienqualität und die Testosteronwerte zu bessern.

Warum wird dies alles von einer breiten Ärzteschaft so gravierend unterschätzt - und warum müssen wir oft darauf beharren, dass ein Vitamin D- Status aufgenommen wird - obwohl wir ihn so wieso selbst bezahlen müssen?

Ist daran vielleicht die Blamage des Jahrhunderts schuld!?
Nachfolgend in Stichpunkten, wie es zu einer drastischen falschen offiziellen Dosierempfehlung kam - und welch' Wunder, diejenigen ihren Irrtum letztendlich sogar zugeben, was in der Medizin eher selten der Fall sein soll.

In der Regel generiert das Institut of Medicine Empfehlungen. Diese fließen dann in die RDA (Recommended Dietary Allowance), als die empfohlene Tagesdosis, ein.
Die soll den korrekten Blutwert bei 97,5 % aller gesunden Individuen erreichen. Auf dieser Basis wurden für die USA und Kanada eine Vitamin D – Dosis von 600 L.E. Einheiten festgelegt.
Im Oktober 2014 - also noch gar nicht lange her- nahmen sich zwei Forscher aus Kanada die Berechnungen des IOM zur Brust. Die zwei jungen Forscher konnten anhand von zehn Studien nachweisen, resp. beweisen, dass die statistischen Angaben schlicht und einfach falsch sind.
In ihrem Bericht kommen sie zu dem Ergebnis, dass der Bedarf mehr als zehnmal höher liegt, nämlich bei 8.895 L.E. Vitamin D.

Im März 2015 folgt die Antwort/Reaktion des IOM, das sich sehr sachlich mit den Vorwürfen auseinandersetzt und tatsächlich zu dem Schluss kommt, sie hätten sich geirrt!
In Wahrheit sollte jeder Mensch 7000 L.E. Vitamin D täglich zu sich nehmen.

Alles ziemlich aktuell, so dass man eben nachsichtig sein soll, dass es noch nicht in alle Arztpraxen durchgedrungen ist.

Scheint die Sonne nicht oder Sie gehen auch bei Sonne ziemlich zugeknöpft, sind ein älteres Semester, oder nehmen Medikamente wie beispielsweise Antibiotika, so passen Sie ihren Vitamin D- Spiegel mit Kapseln oder Tropfen an.
Die jeweilige Tagesdosis sollte auf jeden Fall individuell am besten nach dem aktuellen Vitamin D3 - Status über eine Blutuntersuchung individuell bestimmt werden. Idealerweise sollte er zwischen 40 ng/ml - 60 ng/ml liegen.
Welche tägliche Einnahme/Dosierung in Abhängigkeit ihres aktuellen Vitamin D Status notwendig/optimal ist, ist anschaulich und leicht verständlich unter www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-dosierung nachzulesen.

Vitamin K2 - ein kaum bekanntes Vitamin als Lebensretter
Lange Zeit ist völlig unterschätzt worden, wie wichtig Vitamin K für unseren Körper ist. Es gibt zwei natürlich vorkommende Formen von Vitamin K: Vitamin K1 und Vitamin K2. Vitamin K2 ist dabei die von beiden aktivere Form.
Vitamin K kontrolliert nicht nur die Blutgerinnung, es aktiviert auch die Knochenbildung und schützt sogar vor Krebs. Vitamin K hindert das Calcium im Blut daran, sich als tödliche Plaque in den Arterien festzusetzen und hält so unsere Gefäße sauber.
Vitamin K1 kommt hauptsächlich in den Blättern verschiedener Grünpflanzen vor. Vitamin K1 kann also über die Nahrung aufgenommen und vom Organismus – so vermutet man - zum aktiveren von Vitamin K2 umgewandelt werden. Durch unsere denaturierte Ernährung und durch die Einflüsse der Massentierhaltung ist Vitamin K2 fast vollständig aus unserer modernen Nahrung verschwunden.

Nachfolgend sind die durch Vitamin K2- Mangel verursachten Krankheiten und Gesundheitsprobleme stichpunktartig aufgeführt:
  • Osteoperose
  • Arteriosklerose
  • Erhöhtes Krebsrisiko (inkl. Brust-,Prostata-, Leberkrebs)
  • Diabetes
  • Krampfadern
  • Falten
  • Karies
  • Nierenerkrankung etc.

Der Vitamin K2 - Status kann derzeit noch nicht über eine Blutanalyse festgestellt werden. So misst man heute, in welchen Mengen von Vitamin K2 abhängige Proteine durch Vitamin K2 aktiviert wurden.

Vitamin A – nicht in Mohrrüben!?
Beta-Carotin - auch Provitamin-A genannt - ist eines der wundervollen Inhaltsstoffe, die unter dem Begriff Carotinoide zusammengefasst werden und die dafür sorgen, dass unsere Lebensmittel in den appetitlichen Farben rot, gelb und orange strahlen. Diese orangefarbigen oder roten Naturfarbstoffe, die in Paprika, Karotten, Aprikosen und anderem Gemüse und Obst enthalten sind, werden im Körper zu Provitamin A umgewandelt. In aktuellen Untersuchungen bezeichnet man das Betacarotin als potentielle Vorstufe von Vitamin A.
Provitamin A, ist die demnach die Vorstufe des Vitalstoffs, und findet sich in pflanzlichen Produkten.
Das eigentliche Vitamin A findet sich nur in tierischen Produkten wie beispielsweise in Lebertran, Thunfisch, Aal, Innereien, vor allem Leber sowie in Käse und Kuhmilch.
Vitamin A ist an der Verdauung von Fetten und Eiweißen beteiligt.
Zudem wird es zur Produktion von bestimmten Sehfarbstoffen und Blutbestandteilen benötigt und ist auch mitverantwortlich für die Gesundheit von Haut und Knochen.
Vitamin A ist an einer ganzen Bandbreite von Prozessen beteiligt. Fehlt dieser wichtige Vitalstoff, ist die Immunabwehr geschwächt. So steigt bei Vitamin-A-Mangel die Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Schlecht heilende Wunden, Entzündungen und häufige Erkältungen sind typisch für ein Defizit.
Das Sehvermögen lässt bei Vitamin-A-Mangel ebenfalls nach. Zunächst kann sich eine Nachtblindheit einstellen, im Anschluss nimmt die Sehkraft auch tagsüber ab.

Daneben kann ein dauerhaft zu niedriger Vitamin-A-Spiegel auch weitere Störungen hervorrufen:
  • trockene Augen, Haare und Haut, verstärkte Faltenbildung und Nachlassen der Hautelastizität
  • brüchige Nägel und Haarausfall
  • Blutarmut
  • Veränderungen von Tast- und Geruchssinn
  • Appetitlosigkeit
  • erhöhtes Risiko für Nierensteine, Arteriosklerose und einige Krebserkrankungen

Vitamin C – Synthetische Ascorbinsäure nicht gerade der Weisheit letzter Schluss
Die zahlreichen positiven Eigenschaften, die Vitamin C in Bezug auf unsere Gesundheit hat, sind allseits bekannt. Als Nahrungsergänzung ist die Ascorbinsäure in jeder Apotheke, jedem Drogerie-Markt und sogar beim Discounter für wenig Geld erhältlich. In der Natur sucht man jedoch vergebens nach dieser isolierten Ascorbinsäure. Sie befindet sich weder in Pflanzen noch Bäumen und sie wird auch nicht auf dem Acker angebaut. Fälschlicherweise wird auch der Begriff Ascorbinsäure im Zusammenhang mit den vielen gesundheitlichen Auswirkungen des Vitamin C verwendet, ohne dass auf den gravierenden Unterschied zwischen den beiden Substanzen hingewiesen wird.
Die Ascorbinsäure ist nämlich keineswegs ein komplettes Vitamin, sondern vielmehr nur die äussere Schicht eines vollständigen Vitamin C-Komplexes. Damit der Körper von den gesundheitlicher Vorzügen des Vitamin C optimal profitieren kann, muss es im kompletten, natürlichen Verbund vorliegen. Andernfalls ist es der Gesundheit wenig förderlich, was Studien der Universitäten aus Minnestota und Pennsylvania belegen.
Der natürliche Vitamin C-Komplex befindet sich in vielen Obst- und Gemüsesorten. Zu den Spitzenreitern der Vitamin C-Lieferanten zählen die Camu-Camu-Frucht, Acerola-Kirsche, Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Kiwi, Petersilie, Paprika, Fenchel.

Vitamin C sollte grundsätzlich nur auf rein pflanzlicher Basis und in Bioqualität als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Meist enthalten die natürlichen Produkte neben dem natürlichen Vitamin C noch sekundäre Pflanzenstoffe, die ergänzende positive Effekte im Körper entfalten können. Dies gilt z.B. für die Bioflavonoide der Acerolakirsche, die den oxidativen Schutz von Vitamin C zusätzlich unterstützen.

Wirkung von Vitamin C
Im Körper befindet sich besonders viel Vitamin C in Gehirn, Leber, Augenlinsen, Milz, Lunge und weißen Blutkörperchen. An diesen Orten spielt es auch eine große Rolle.
Vitamin C wirkt dann optimal, wenn auch andere Stoffe wie Vitamin E, Eisen, Calcium usw. in ausreichenden Mengen im Körper vorkommen. Darum ist einseitige Ernährung immer schlecht.
Vitamin C zählt zu den Antioxidantien (neben Vitamin E) und schützt Zellen vor freien Radikalen.
Dabei arbeiten die Vitamine E und C im Tandem. Der Körper braucht also beide Vitamine in ausreichenden Mengen im Kampf gegen freie Radikale.
Mit Vitamin C nimmt der Körper auch mehr Eisen aus der Nahrung auf. Bis zu 4x so viel.
Der Körper entgiftet sich mit Vitamin C auch besser. In der Leber aktiviert Vitamin C ein Enzym. Dieses reinigt das Blut von Giften, die der Körper dann ausscheidet.
Vitamin C spielt auch eine wichtige Rolle für gesunde Knochen und generell für straffes Gewebe. Ohne Vitamin C wird die Synthese von Kollagenfasern gestört. Diese Fasern bilden eine Art Netz und bieten so Halt in den Knochen, Sehnen, Knorpeln in der Haut und an den Zähnen.
Vitamin C hält auch die Blutgefäße gesund und beugt so einem Herzinfarkt vor. Eine Ursache für einen Herzinfarkt ist die Verkalkung der Arterien. Mit der Zeit sammeln sich an den Innenwänden der Arterien Fettzellen an. Das Blut fließt schlechter und Blutgerinnsel können hängen bleiben.
Vitamin C hält die Innenwände gesund. Aber nicht allein. Wichtig ist beispielsweise auch genug Vitamin E und Beta-Carotin im Blut.
Auch auf die Wundheilung kann Vitamin C einen positiven Effekt haben.

Vitamin C tötet Krebszellen
Forscher fanden heraus: Vitamin C tötet Krebszellen ab und lässt gesunde Zellen unbeschadet. Allerdings müsse man das Vitamin dazu intravenös verabreichen. Denn für den Erfolg war eine sehr hohe Konzentration an Vitamin C notwendig, die der Körper über die Verdauung nicht aufnimmt.

Calcium – Calciummangel
Calcium ist gemeinsam mit Magnesium der bekannteste Mineralstoff. Calcium ist auch jener Mineralstoff, der am häufigsten in Pillen- oder Pulverform geschluckt wird.
Calcium ist mengenmäßig das wichtigste Mineral im menschlichen Körper.

Die bekannteste Funktion von Calcium im menschlichen Organismus ist natürlich seine Bedeutung für die Knochen und Zähne, die zu einem großen Teil aus Calciumverbindungen bestehen. Calcium ist darüber hinaus auch für die ordnungsgemäße Funktion von Muskeln und Nerven erforderlich. Ist zu viel oder zu wenig Calcium im Körper, kann es zu Muskelkrämpfen und neurologischen Fehlfunktionen (bis hin zu Psychosen und Halluzinationen) kommen. Calcium ist ferner zur Regulation des Säure-Basen-Haushalts unerlässlich und spielt bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle.
Alle genannten Aufgaben des Calciums geben bereits Hinweise darauf, wie sich ein möglicher Calciummangel äußern könnte, nämlich in Knochenbrüchen, Muskelkrämpfen, Atemnot, übersäuertem Blut und schlecht heilenden Wunden.

Calciummangel durch erhöhte Calcium-Ausscheidung
Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kann es zu einem Calciummangel kommen - einfach, weil der kranke Darm in diesen Fällen nicht ausreichend Calcium resorbieren kann. Andere Erkrankungen können zudem dafür sorgen, dass zu viel Calcium mit dem Urin ausgeschieden wird. Das ist z. B. bei Hormonstörungen (Wechseljahre) der Fall oder wenn ein Nierenproblem oder eine Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.

Calciummangel durch Vitamin-D-Mangel
Ein Vitamin-D-Mangel hemmt nicht nur die Calciumaufnahme im Darm, sondern schädigt auch Nieren und Knochen. Dies führt wiederum dazu, dass diese keinen gesunden Calciumspiegel aufrechterhalten können.
Kohlgemüse beispielsweise enthält genauso viel Calcium wie die Milch, dazu aber noch viele andere Stoffe, die für die Knochengesundheit ausschlaggebend sind, wie z. B. Kalium, Vitamin K, Vitamin C und Magnesium.

Vitamin K2 unerlässlich im Zusammenspiel von Calcium und Vitamin D
Der Wirkmechanismus von K2 besteht darin, dass es eine Reihe spezieller Proteine aktiviert, die Calcium durch den Körper transportieren und das Calcium in die Knochen und Zähne zieht, wo es benötigt wird. Außerdem aktiviert Vitamin K2 das so genannte Martrix-Gla- Protein, das Calcium aus den Arterien und Venen fegt, wo es unerwünscht und mehr als schädlich ist.

Magnesium
Magnesium ist ein lebenswichtiges Mineral, das der Körper nicht selbst herstellen kann. Neben Kalium ist Magnesium das wichtigste positiv geladene Teilchen (Kation) in allen Körperzellen und beeinflusst viele Enzyme.
Im Körper befinden sich ca. 20 bis 30 mg Magnesium. Davon sind rund 95% intrazellulär (in den Körperzellen) eingelagert. Nur 5 % des Magnesiums befinden sich im Blut. Eine einseitige, unausgewogene Ernährung kann zu Magnesiummangel führen. Fast-Food-Gerichte enthalten häufig kaum Magnesium. Auch eine kohlenhydratarme Ernährung kann den Magnesiumspiegel beeinflussen.
Viel Cola, Kaffee, Alkohol und Nikotin senkt den Magnesiumspiegel ebenfalls. Menschen, die über eine längere Zeit Diät halten, können ebenso eine Unterversorgung mit Magnesium aufweisen, wie Leistungssportler oder stark gestresste Personen. Manche Arzneimittel führen auch zu einer vermehrten Ausscheidung von Magnesium. Ein erhöhtes Risiko für Magnesiummangel haben: Psychopharmaka, Diuretika, Cisplatin, Antihistaminika, Antibiotika, Abführmittel, die Antibabypille etc.
Die Folgen, die bei einer unzureichenden Versorgung mit Magnesium auftreten, sind vielseitig und unterschiedlich. Das bekannteste Symptom bei Magnesiummangel sind Muskel- und Wadenkrämpfe, die bei sportlicher Überanstrengung auftreten. Muskelkrämpfe können auch in der Nacht auftreten, wenn der Körper nicht über eine ausreichende Magnesiumzufuhr verfügt. Eine schnell sichtbare Folge des Magnesiummangels ist das typische Muskelzucken im Augenbereich.
Weitere, schnell erkennbare Folgen sind Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Auch Störungen im Magen- und Darmtrakt wie Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung können die Folge einer unzureichenden Magnesiumzufuhr sein.
Magnesiummangel, beeinträchtigt die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive, hormonelle Form ein. Wenn man die Vorteile von Vitamin D und damit auch der Vitamine K2 und A voll nützen will, dann ist Magnesium ein unerlässlicher Bestandteil.
Magnesiumbedarf – und denke: Magnesium macht auch glücklich
Der Magnesiumspiegel kann mittels einer Blutuntersuchung (Vollblut – Normwert 0,7-1,0 mmol/l) und im Urin (Normwert 3-5 mmol/24h) festgestellt werden. Die tägliche Magnesiumzufuhr kann bei Erwachsenen 350 mg – 400 mg betragen.
Magnesium macht glücklich, denn es ist der Rohstoff für Serotonin, welches der Neurotransmitter für Entspannung und Wohlbefinden ist.

Magnesiumöl
Mit der äußerlichen, der so genannten transdermalen Magnesiumanwendung (Magnesiumaufnahme über die Haut) wird ein neues Kapitel der Magnesiumsubstitution aufgeschlagen. Sie ist einerseits ähnlich einfach zu handhaben wie die orale Einnahme von Magnesium, die Wirkung ist jedoch zuverlässiger und höher, weil das Verdauungssystem umgangen wird. Alle damit verbunden Probleme, wie schlechte Resorption oder Durchfälle bei höheren Dosen sind bei äußerlicher Anwendung hinfällig. 
Magnesium ist mitverantwortlich für die Reizübertragung auf Muskeln und Nerven und gewährleistet damit das reibungslose Funktionieren unseres gesamten Muskelapparates. Die Aufgabe unserer Nervenzellen besteht darin, die in den Sinneszellen aufgenommenen Impulse als Erregung an das Gehirn weiterzuleiten, das dann entsprechende Reize an die Muskeln weiterleitet, um angemessen darauf reagieren zu können.
Magnesium steuert über die Kanäle in den Zellmembranen die elektrische Spannung innerhalb und außerhalb der Zellmembran, wodurch Energie frei gesetzt wird. So werden Gedanken in Handlungen umgesetzt. Gedanken sind nichts anderes als elektromagnetische Schwingungsfrequenzen. Magnesium ist mitverantwortlich, dass diese Schwingungsfrequenzen an die ausführenden Muskeln weitergeleitet werden.
Magnesium und Calcium sind Gegenspieler in ihrer Wirkung am Muskel. Während Calcium eine Kontraktion der Muskelfaser bewirkt, verursacht Magnesium eine Entspannung der Muskulatur. Wenn sich zu viel Calcium und zu wenig Magnesium in der Zelle befindet, kommt es zu Zuckungen und Muskelkrämpfen.
Auch die glatte Muskulatur ist davon betroffen. Ein Mangel an Magnesium kann sowohl die Muskeln in der Gefäßwand als auch die Bronchien verengen und damit Bluthochdruck beziehungsweise Atembeschwerden wie asthmatische Anfälle auslösen. Die entspannende Wirkung von Magnesium  ist besonders wichtig bei der Herzmuskelaktivität, das heißt der Erregungsleitung im Herzen. Magnesium verhindert, dass es überbeansprucht wird und unterstützt auf diese Weise eine gesunde Herztätigkeit.
Magnesium ist nicht nur für Hochleistungssportler wichtig. Wollen Sie im Fitnessstudio oder beim Joggen Fett abbauen, werden Sie dabei von Magnesium unterstützt. Es kurbelt die Fett abbauenden Enzyme an und sorgt gleichzeitig dafür, dass Sie länger durchhalten.
Dosierung : Für die tägliche Dosis Magnesium Oil wird das Oil direkt auf die Haut gesprüht und leicht einmassiert. Normalerweise sprüht man 5 bis 20 Hübe morgens und abends auf die Haut je nach Konzentration der Lösung und Bedarf und reibt es dann sanft ein. Erfahrungsgemäß eignen sich für den täglichen Gebrauch Arme und Schulterpartie dafür am besten. Es kann aber auch auf Oberschenkel, Unterschenkel oder Bauch aufgetragen werden. Auch das Auftragen in den Achseln hat sich bewährt. Hier wirkt Magnesium Oil gleichzeitig als Deodorant.

Alpha Liponsäure
Alpha-Liponsäure ist eine Fettsäure die in jeder Zelle des Körpers vorkommt. Es wird für die normalen Funktionen des Körpers wie die Energieproduktion benutzt. Alpha-Liponsäure wandelt Glukose (Blutzucker) in Energie um.  Nebst den generellen Vorteilen als Antioxidans, haben Studien gezeigt dass Alpha-Liponsäure auch für folgende Zuständen hilfreich sein können:
  • Bluthochdruck
  • Herzerkrankungen
  • Metabolisches Syndrome (hoher Blutdruck und erhöhtes Cholesterin)
  • Periphere Neuropathie (durch Diabetes und andere Zustände, wie Lyme-Borreliose, Alkoholismus, Gürtelrose, Schilddrüsenerkrankung und Nierenversagen)
  • Diabetes (Verbessert dem Glukose-Stoffwechsel und hilft Diabetiker mit dem Insulin)
  • Lebererkrankungen
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Gehirnfunktionsstörungen (als Behandlung von Hirnschlag und andere
  • Gehirnstörungen mit Schäden der freien Radikalen, wie Alzheimer)
  • Alterserscheinungen (verbessert die Durchblutung und das Immunsystem, stellt die Level der Glutathione wieder her, ist ein Antioxidans und Entgiftungsstoff)
  • Degenerative Krankheiten (ALA ist ein starker entzündungshemmender Wirkstoff)
  • Glaukom (grüner Star) und Katarakt

Anmerkung:
Die Bioverfügbarkeit von Nahrungsergänzungsmitteln ist ein bedeutender Faktor der oft übersehen wird. Bioverfügbarkeit beschreibt die Geschwindigkeit und Menge, in denen ein Wirkstoff aus einem Arzneimittel freigesetzt, vom Körper aufgenommen und an seinem Vorbestimmten Wirkort verfügbar ist. Nachdem Durchdringen der Darmwand gelangen die Bestandteile in den Blutkreislauf bis zu ihrem Zielorgan oder Körpersystem wo sie zum Einsatz kommen.
Quelle: Biovea

Leinöl - Das Omega 3-Kraftpaket
Leinöl enthält mehr Omega-3-Fettsäuren als Fisch. Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren aufweisen kann, finden sich selbst in fetten Seefischen wie Hering, Makrele oder Thunfisch nicht mehr als 3 Gramm davon.

Leinöl – Futter fürs Gehirn
Welch große Rolle die Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauferkrankungen spielen, ist allgemein bekannt. Tatsächlich aber lassen sich zahlreiche weitere gesundheitliche Störungen auf den Mangel an Omega-3-Fettsäuren zurückführen.
Dazu gehört neben Herzproblemen und Kreislaufschäden auch die Beeinträchtigung der Sehkraft.
Viel zu wenig beachtet wird die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren auf das Gehirn. Tatsächlich führt ein Omega-3-Fettsäuren-Mangel zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens bis hin zu Verhaltensänderungen und Depressionen.
Werden nun wieder verstärkt Omega-3-Fettsäuren verzehrt, kommt es häufig zu einer deutlichen Besserung der Gesundheitsbeschwerden. Die Konzentrationsfähigkeit steigt genauso wie die innere Ausgeglichenheit.

Leinöl verbessert die Blutfettwerte
Es wurden bereits zahlreiche Studien zur Wirkung des Leinöls und der Leinsaat auf das menschliche Wohlbefinden durchgeführt.
Eine dieser Studien fand in New Jersey (USA) statt. Darin wurde die Wirkung des Leinöls auf die Blutfettwerte überprüft. Die Probanden ergänzten ihre Ernährung mit einem Esslöffel Leinöl täglich sowie drei Scheiben Leinsamenbrot.
Bei der Kontrolle der Cholesterin- sowie der Blutfettwerte konnte nach drei Monaten festgestellt werden, dass sich beide Werte deutlich verbessert hatten.
Sowohl der Wert des Gesamt-Cholesterins als auch der des unerwünschten LDL-Cholesterins waren gesunken.
Da auch andere Studien mit dem gleichen Ergebnis abschlossen, können Leinöl sowie andere Leinprodukte (natürlich nur in Absprache mit Ihrem Arzt) eine ausgezeichnete Alternative zu den herkömmlichen Statinen darstellen – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Leinöl und Diabetes
Leinöl und Leinsamen vermögen auch zur Vermeidung von Diabetes beizutragen, da das Öl die unmittelbar nach den Mahlzeiten auftretenden Spitzenwerte beim Blutzucker abschwächen kann.
Dies bestätigte eine kanadische Studie unter der wissenschaftlichen Leitung von Stephen Cunnane.
Da der regelmässige Verzehr von Leinöl und Leinsamen ganz offensichtlich zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beiträgt, kann dies der Entstehung von Diabetes massiv entgegenwirken.
Auch wer bereits an Diabetes erkrankt ist, profitiert vom Leinöl, da die benötigte Insulinmenge durch den regulierten Blutzuckerspiegel meist reduziert werden kann.

Leinöl verbessert die Nierenwerte
Eine englische Studie, die unter der Leitung des Arztes William F. Clark durchgeführt wurde, bestätigte zudem die positive Wirkung des Leinöls bei chronisch nierenkranken Probanden.
Während der zwei Jahre andauernden Langzeituntersuchung brachen zwar einige Probanden die Teilnahme vorzeitig ab, doch die verbliebenen Teilnehmer zeigten durch den Leinölverzehr deutlich verbesserte Nierenwerte.

Leinöl reguliert den Blutdruck
Die Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren zur Blutdrucksenkung wurde primär in Deutschland erforscht.
Peter Singer und Manfred Wirth stellten bei einer Studie mit 44 männlichen Probanden fest, dass die tägliche Gabe von 60 ml Leinöl den Blutdruck spürbar zu senken vermag.

Leinöl – Ein Segen für die Gesundheit
Leinöl verfügt neben seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren noch über zahlreiche weitere gesundheitlich relevante Inhaltsstoffe.
Hier sind in erster Linie die Polyphenole aus der grossen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zu nennen. Sie wirken u. a. antioxidativ und schützen so die Körperzellen vor den negativen Einflüssen freier Radikale.
Weitere wichtige Bestandteile der Leinsaat sind deren Phytohormone (Lignane), die ebenfalls den sekundären Pflanzenstoffen zugehörig sind. In ihrer Wirkung ähneln sie dem Östrogen, wodurch sie auf die Verlangsamung des Alterungsprozesses einen grossen Einfluss haben.

Anti-Krebs-Diät mit Leinöl
Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Johanna Budwig darauf hingewiesen, dass Leinöl und Leinsamen aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen auf den Organismus ausgezeichnete Lebensmittel zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens seien.
Infolge ihrer Forschungsergebnisse entwickelte Dr. Budwig ihre spezielle Budwig Krebs-Diät, die sie mit sehr guten Erfolgen bei vielen ihrer Krebspatienten eingesetzt hat.
Zur Budwig Krebs-Diät gehören neben reichlich Rohkost, milchsauer vergorenem Gemüse und Gemüsesäften u. a. der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem biologischem Leinöl, Bio-Quark und Hüttenkäse. - Siehe - Yogi – Powerfrühstück –

Kurkuma ein Gewürz mit erstaunlichen Fähigkeiten
Vielen Gewürzen werden schon seit Jahrtausenden besondere Heilkräfte nachgesagt: Ingwer etwa soll bei Übelkeit, Cayennepfeffer bei schädlichen Blutgerinnseln und Kümmel bei Verdauungsproblemen helfen.
Weniger hatten Ernährungswissenschaftler ein Gewürz im Fokus: Kurkuma. Sie sollten vor allem diese drei kennen.
Kurkuma – auch bekannt als Gelbwurz und Turmeric - kommt vor allem in der indischen und ayurvedischen Küche zum Einsatz. Deren Tradition geht mehr als 3000 Jahre zurück. Aber erst im Mittelalter kam das gelbe Gewürz nach Europa.
Und erst in den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler die erstaunlichen Fähigkeiten des Gewürzes entdeckt. Diese drei sollten Sie kennen:

Kurkuma verbessert Ihr Gedächtnis
Kurkuma verbessert das Arbeitsgedächtnis, ohne das keine Gedanken zustande kämen. Der Mensch benötigt sein Arbeitsgedächtnis beispielsweise, um Information zu speichern, komplexe Aufgaben zu lösen und neues Wissen zu erlernen.
Forscher der Monash University in Australien haben sich in einer umfangreichen Studie im Jahr 2014 der Wirkung von Kurkuma gewidmet. Mit einem spannenden Ergebnis:
Schon ein Gramm Kurkuma täglich reicht aus, um das menschliche Arbeitsgedächtnis für sechs Stunden zu optimieren.

Kurkuma lindert Krebs
Es gibt etwa 50 verschiedene Arten von Kurkuma – einige von ihnen enthalten gelbe Farbstoffe: Medizinische Bedeutung soll vor allem der gelbe Farbstoff Curcumin haben.
Denn Curcumin hat laut Forschern möglicherweise eine krebshemmende Wirkung.
Ein Forscherteam der LMU München fand heraus, dass Curcumin nicht nur entzündliche Prozesse hemmt, sondern auch die Bildung von Metastasen vorbeugen kann.
Die Wissenschaftler beschäftigten sich dabei mit einer möglichen Wirkung des Gewürzes auf Prostatakarzinom-Metastasen. Das Ergebnis: Bei der Zufuhr von Curcumin bildeten sich weniger Metastasen.
„In den Krebszellen wurden dank der Wirkung des Curcumins weniger Zytokine gebildet, die das Wachstum von Metastasen begünstigen“. Darüber hinaus sei die Verträglichkeit des Wirkstoffes im Vergleich zu gängigen Krebstherapien sehr gut.
„Das bedeutet aber nicht, dass diese Substanz die gängigen Therapiestrategien ersetzen sollte“. Vielmehr ist denkbar, Curcumin einzusetzen, bevor ein Tumor diagnostiziert wurde - oder aber um die Bildung und Ausbreitung von Metastasen zu verhindern.“
In früheren Studien konnte Bachmeier bereits nachweisen, dass Curcumin auch die Metastasenbildung bei fortgeschrittenem Brustkrebs hemmt.
Auch eine US-Studie aus dem Jahr 2008 bestätigt Kurkuma eine krebslindernde Wirkung. Forscher der University of Texas fanden heraus, dass Curcumin Hautkrebszellen dazu anregt, sich selbst zu zerstören.
Denn Proteine, die die Bildung von Krebszellen anregen, werden durch die Zufuhr unterdrückt – und die Selbstzerstörung der Zellen eingeleitet.

Kurkuma hilft gegen Depressionen
Kurkuma kann auch effektiv bei der Behandlung von Depressionen helfen. Das belegt eine Untersuchung aus Indien aus dem Jahr 2013.
Dafür haben die Forscher des staatlichen Medical College in Bhavnagar sechs Wochen lang die Wirkungsweise und Sicherheit von Fluoxetin, einem klassischen Antidepressivum, und Kurkuma verglichen.
Das Fazit: Kurkuma wirkte besser als das klassische Antidepressivum.

Zu guter Letzt:
- Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch TUN -

Quellen:

  • Dr. Kate Rheaume – Bleue „Vitamin K2 und das Calcium – Paradoxon“ - Ein kaum bekanntes Vitamin als Lebensretter – Kopp – Verlag 2016
  • Dr. med. Strunz, teilweiser Textauszug aus dem Buch: Blut - Die Geheimnisse unseres „flüssigen Organs“ – Heyne - Verlag 2015
  • Firma Zechstein Inside: http://www.zechstein-magnesium-oil.com
  • Biovea: www.biovea.com/de
  • Zentrum der Gesundheit: www.zentrum-der-gesundheit.de
  • Artikel- Curcuma: Huffingtonpost April 2015